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Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ARGE CAM) versteht sich als gemeinnütziger Verein, der sich für die arzneiliche Verwendung der Hanfpflanze und der Cannabinoide einsetzt. Als erste Initiative in Österreich blickt die Arbeitsgemeinschaft mit ihrem Obmann Dr. Kurt Blaas auf einen langen Weg der Cannabinoidmedizin zurück. Seit der Vereinsgründung im Jahr 1998 ist die Cannabinoidmedizin zwar „salonfähiger“ geworden, hat allerdings noch immer viel Luft nach oben, um sich im Gesundheitswesen fest zu etablieren. Diese Lücke versucht die ARGE CAM gemeinsam mit der Ordination Dr. Kurt Blaas zu füllen.

Die neu aufgestellte Internetseite sowie die neu definierte Mission des Vereins sollen einerseits mehr Überblick über den Status Quo der Cannabinoidmedizin im österreichischen Gesundheitswesen verschaffen, andererseits sieht sich die ARGE CAM verpflichtet, die Cannabinoidmedizin im Gesundheitswesen voranzubringen. Dies impliziert Ausbildung der Ärzt*innen, die Schulungen der im Gesundheitswesen Tätigen und nicht zuletzt Förderung der Gesundheitskompetenz der Patient*innen.

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Nach mehreren Jahren Berufserfahrung in der Ordination Dr. Kurt Blaas, wo ich insbesondere für cannabismedizinische Abläufe zuständig bin und nach dem Public Health Masterstudium an der Medizinischen Universität Wien, will ich mein angesammeltes Wissen und meine Erfahrung der Gesellschaft zurückgeben. Deshalb habe ich auch ein Onlinemasterzertifikat an der Cannabis Training University in den USA erworben, was mich mit neuen Ideen bereichert hat.


Die Cannabinoidmedizin sehe ich nicht nur als die beste Bedarfsmedikation und auch nicht nur als Medizin der letzten Hoffnung, vielmehr sehe ich die Cannabinoidmedizin als Mittel der Selbstbestimmung von Patient*innen, um im Interesse der eigenen Gesundheit handeln zu können.

Nicht zuletzt geht es um die Sicherheit und die beste medizinische Versorgung der Patient*innen. Die Patient*innen sollen anhand der ausführlichen Informationen und ärztlichen Gesprächen selbst (mit)entscheiden können und dürfen, für welche Art der Medizin sie sich entscheiden wollen. Dies betrifft vor allem die Medikamentenkostenübernahme durch die Sozialversicherungsträger und die Frage der Fahrtauglichkeit, die bis dato nicht adäquat geregelt ist.

In diesem Sinne hoffe ich, dass Sie die neuen Inhalte spannend und bereichernd finden und, dass unser Mitglieder- und Freundeskreis größer und somit präsenter wird, damit die Cannabismedizin als vitaler und innovativer Zweig des österreichischen Gesundheitswesens auch in der Zukunft Bestand haben wird.

Hochachtungsvoll,