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Wenn es auch mit zunehmender Nachfrage nach den Cannabinoiden auch mehr Fortbildungsanbieter gibt als noch vor ein paar Jahren, eine langjährige praktische ärztliche Erfahrung in dem Bereich ist immer noch die Ausnahme.

Dr. Kurt Blaas ist unumstritten einer der Pioniere in diesem Bereich im deutschsprachigen Raum. Seit fast dreißig Jahren ist er in diesem Bereich tätig und hat sehr viele Krankheitsbilder mit Cannabinoiden behandelt. Als Allgemeinmediziner und Drogentherapeut u.a. mit zusätzlich erworbenem ÖÄK-Diplom für Substitutionsbehandlung hat er sich das fachliche Know-How angeeignet und fortlaufend auf internationalen Fortbildungen sowie Literaturstudien vertieft, sodass er immer auf dem neuesten Stand des Wissens ist und somit eine qualitätsgesicherte Patient*innen Versorgung bieten kann. Dies bezeugen steigende Patient*innenzahlen in der Ordination  sowie die Anfragen der Kolleg*innen. Sein dichter Arztalltag lässt allerdings selten Raum für einzelne kollegiale Beratungen, die zeitintensiv ausfallen würden. Aus diesem Grund bietet er den Kolleg*innen Möglichkeit in seiner Ordination zu hospitieren.

Die Kollegen*innen haben die Möglichkeit, bei 3-5 Sprechstunden diverser Krankheitsbilder an Seite von Dr. Blaas zu beobachten und anschließend entstandene Fragen zu klären. Der Kostenbeitrag für die Hospitation beträgt 500,-€ und beinhaltet auch eine Nachbesprechung. Eine für allfällige steuerliche Begünstigungen erforderliche Rechnungslegung ist selbstverständlich.


Wegen seiner Expertise werden die Abläufe des cannabismedizinischen Bereichs in der Ordination von Dr. Kurt Blaas separat von der allgemeinmedizinischen Ordination gestaltet. In erster Linie inkludiert dies die Anfragen der Patient*innen, die viel komplexer und zum Großteil viel dramatischer ausfallen als in der Allgemeinmedizin, da die Cannabismedizin oft als Medizin der letzten Hoffnung angesehen wird. Des Weiteren gilt es auch viele Fragen der Patient*innen zu beantworten oder aber auch die falschen Vorstellungen zu den Therapieerfolgen zu korrigieren.

Die Sprechstunde selbst dauert mindestens 50 Minuten und beinhaltet verschiedene Phasen. Am kompliziertesten gestaltet sich die Dosierungsfestlegung sowie Vermittlung der Rezepturhandhabung. In den meisten Fällen gibt es seitens der Patientenschaft diesbezüglich Fragen auch im Nachhinein. Insgesamt gesehen hat sich die Cannabismedizin in der Ordination Dr. Kurt Blaas als separater medizinischer Zweig etabliert, dessen Weiterführung allerdings durch das bevorstehende Rentenalter von Dr. Blaas nicht abgesichert ist. Aus diesem Grund leistet die Wissensvermittlung an den Kolleg*innen einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der qualitätsgesicherten Patient*innenversorgung. 

Für den Inhalt verantwortlich: Mag.a. Aušra Blaas

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Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin